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Neu: Reiseblog Fuerteventura

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Fuerteventura

Wüsteninsel im Atlantik

Fuerteventura liegt gute 100 Kilometer entfernt vom afrikanischen Kontinent. So verwundert es nicht, dass die Insel afrikanisch anmutet. Auf einer Fahrt durchs Land passiert man auf intakten Teerstraßen kahle Bergrücken und weite Täler. Das Land wird kaum landwirtschaftlich genutzt und überlässt seinen Besuchern eine asketische fast surreale Umgebung fern von Kommerz und Tourismus.
 

Entlang der Westküste liegen die rauhen und dunklen Strände der Insel. Unbedingt sehenswert sind die Strände um

  • El Cotillo
  • Los Molinos
  • Ajuy


Hier gibt es die schönsten Sonnenuntergänge!


El Cotillo


Die Anfahrt in das Örtchen ist gut ausgebaut und nahe des Castillo de El Tostón findet man einen Parkplatz unweit des herrlichen Lava Strandes. Die Festungsanlage bietet historische Ausstellungen. Lohnend ist die Fahrt zum Faro de Tostón mit dem kleinen Fischereimuseum. Dort können insgesamt drei Leuchttürme besichtigt werden, wovon einer noch aktiv ist. Die abgelegene Küstenlandschaft beherbergt viele Wohnmobilnutzer und lud zu weiten Spaziergängen entlang der Küste ein.


Los Molinos

Die Anfahrt nach Los Molinos ist abenteuerlich und wild, dies auch, weil das letzte Stück nur noch geschottert ist. Mich hat es wahrscheinlich einen Reifen gekostet, doch der Besuch hat sich gelohnt. Der Atlantik peitschte die Gischt an die Felsen des Kiessand Strandes, der gut besucht war. Hoch droben wachten drei Rettungsschwimmer über die vergnügten Badegäste. Man sorgt sich hier wegen der Unterströmung, die wohl schon den einen oder anderen Badegast für immer mitgenommen hat. Ein sehr einfaches Lokal bietet auf einer Anhöhe Speisen und Erfrischungen. In den Hängen finden sich die einfachen Behausungen der Anwohner.



Ajuy

Das Fischerdorf Ajuy ist über eine geteerte Stichstraße gut erreichbar und bietet Gastronomie unweit vom Strand dazu. In seiner Bucht liegen bunte Fischerboote und rechter Hand führt ein herrlicher, wenn auch steiler Klippenweg zu vielen Aussichtspunkten bis zu den Höhlen.
 

Nicht weniger attraktiv ist die Ostküste der Insel. Entlang der Küstenstraße findet man im Norden die riesigen Wanderdünen von Corralejo.  Es soll regelmäßig vorkommen, dass die Straße mit Sand zugeweht wird. Vorsicht deswegen auch beim Parken, es sollen nur ausgewiesene Plätze benutzt werden. Sonst kann es vorkommen, dass man sein Auto freischaufeln muss. Die weißen Sandstrände von Corralejo bieten vielfältige Möglichkeiten für Wassersport. Die weiten Dünenstrände mit ihren kleinen Beach-Bars und Liegen erinnern aufgrund ihrer Weite an vergessene Paradiese.


Corralejo

Das quirlige Örtchen, ganz im Norden gelegen,  bietet einen Hafen von dem die Fähren nach Lanzarote und Lobos ausfahren.  Es gibt Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Bars.

Meine Osttour führte entlang der Küste vorbei an der Inselhaupstadt Puerto del Rosario bis zu den Salzfeldern, den Las Salinas. 

Die Salzbecken sind schachbrettartig angelegt. Sie werden für die Besucher noch mit Meereswasser geflutet und es bilden sich über die Verdunstung Salzkristalle. Im anliegenden Gebäude gibt es ein Museum und einen Shop.
An der Küste ist ein 20 Meter langes restauriertes  Skelett eines Wales aufgestellt. Dieser soll an der Küste gestrandet sein.

Als Fan von schönen Tierfotos, konnte ich mir einen Besuch im Tierpark von LaLajita nicht verkneifen. 

Für den Park mit dem Namen Oasis Wildlife wird auf der Insel mit kostenlosen Zubringerfahrten per Bus geworben. Das große Gelände ist landestypisch und schön angelegt. Im rückwärtigen Teil gibt es einen großen Kamelpark, von wo aus man mit den Tieren ausreiten kann. Außerdem werden verschiedene Shows angeboten.

Ich hoffe mein Blog über Fuerteventura hat Euch gefallen. Die Koffer sind gepackt. Aber das Reiseziel wird noch nicht verraten. besucht mich wieder!
Eure Bettina

Polen
Schmucke Fassung

Schlesische Ringe

Beeindruckendes Merkmal schlesischer Städte im heutigen Südpolen sind die Ringplätze (polnisch: Rynek). Ein solcher Ringplatz – kurz Ring – stellt eine Sonderform des mittelalterlichen Marktplatzes dar: im Zentrum der rechteckigen Plätze befinden sich ein oder mehrere öffentliche Gebäude (Rathaus, Markthallen, etc.). Diese Plätze werden von Bürger- und Kaufmannshäusern umgrenzt.  Sie sind das Zentrum mittelalterlicher Planstädte mit orthogonaler Struktur. 

Als Handelsplätze dienten diese Marktplätze nicht nur dem lokalen oder regionalen Handel, sondern standen auch im Mittelpunkt des sich bereits im Mittelalter stark ausbreitenden Fernhandels. Handelsstraßen quer durch Europa ermöglichten einen regen Warenaustausch. Die im Jahre 2005 vom Europarat zum europäischen Kulturweg erhobene Via Regia (Königsstraße) verlief als Fernstraße in west-östlicher Richtung zwischen Frankfurt am Main und Schlesien und stand als Reichsstraße unter dem Schutz des Königs; sie war Teil einer mittelalterlichen Fernstraße von Santiago de Compostela nach Kiew. 

In Bunzlau säumen bunte Bürgerhäuser im Stil der Renaissance und des Barocks den über 9000 m² großen Marktplatz. Rechts im Bild sieht man auf die südliche Außenfassade des Bunzlauer Rathauses, welches das Zentrum des Platzes bildet 

Im Osten flankiert die katholische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt als Hauptkirche der Stadt den polnischen Ring in Bunzlau. Ihre Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Der heutige gotische Bau entstand im Wesentlichen 200 Jahre später. Erst 1928 wurde der charakteristische neogotische Turmhelm aufgesetzt. Seit 2012 hat die Kirche den Status einer Basilica minor. 

Bunzlau

Der in Bunzlau geborene Barockdichter Martin Opitz war wegweisend für eine neue literarische Epoche. Eines seiner bekanntesten Gedichte aus dem Jahr 1624 definiert in 6 Strophen und 24 Versen die Vergänglichkeit des Schönen.

Ach Liebste, laß uns eilen, Wir haben Zeit, Es schadet uns verweilen Uns beyderseit.  Der edlen Schönheit Gaben Fliehen Fuß für Fuß, Daß alles, was wir haben, Verschwinden muß. | Der Wangen Ziehr verbleichet, Das Haar wird greiß, Der Augen Feuer weichet, Die Brunst wird Eiß.  Das Mündlein von Corallen Wird ungestalt, Die Händ' als Schnee verfallen, Und du wirst alt. | Drumb laß uns jetzt geniessen Der Jugend Frucht, Eh' als wir folgen müssen Der Jahre Flucht.  Wo du dich selber liebest, So liebe mich, Gieb mir das, wann du giebest, Verlier auch ich.

Ähnliche Gegensätzlichkeiten finden sich in der architektonischen Formensprache der barocken Baukunst. So entwickelt die barocke Linienführung eine Dynamik, indem die klaren für die Renaissance typischen Konturen aufgelöst werden. Schmuckelemente gliedern die Fassaden in horizontale Etagen und brechen gleichfalls die Mitte vertikal auf. 


Breslau


Der mittelalterliche Marktplatz von 1214 bis 1232 überliefert zusammen mit seinem zentralen Rathaus und der Westseite des Großen Ringes Kulissen, die bis zu 800 Jahren durch die Geschichte führen. Ende des 13. Jahrhunderts finden sich erste Erwähnungen zum Gebäude, welches damals dem Handel diente. Zeitnah wurde es Anfang des 14. Jahrhunderts aufgestockt und als Gericht genutzt. Seine spätgotische Gestalt erhielt es mit einem grundlegenden Umbau zwischen 1470 und 1480, die mit reichhaltigen Verzierungen ablesbar geblieben ist.

Heute wird das Rathaus als Verwaltungssitz und Museum genutzt. 

Haus zu den „Sieben Kurfürsten“  Marktplatz Westseite 

Die schmucke ockerfarbene Freskenmalerei des italienischen Künstler Giacomo Scianzi zeigt Kaiser Leopold I. mit den sieben Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Mit dem Recht zur Königswahl ausgestattet, bestand dieser Kreis aus den drei Erzbischöfen von Mainz, Köln und Trier sowie den weltlichen Kurfürsten von Sachsen und Bayern, dem Pfalzgraf bei Rhein und dem Markgrafen von Brandenburg. 

Das Fresko, bei dem mit Pigmenten und Kalkfarbe direkt auf den frischen Feinputz gemalt worden ist, stellte im Barock ein neues Schmuckelement dar, dessen Popularität wieder verschwand. Das Erscheinungsbild der Malerei blieb erhalten, da sich die Pigmente mit dem Untergrund fest verbunden haben. Weitere Fresken von Scianzi, finden sich in der nahen Elisabethenkirche auf den Gewölben im Kircheninnenraum. 

Das Haus "Zur Goldenen Sonne" Marktplatz Westseite
Es gehört nicht nur zu den schönsten und am besten erhaltenen Barockhäusern der Stadt, mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages wurde hier 1742 Geschichte geschrieben. Der Erste Schlesische Krieg war beendet und der Frieden zwischen Österreich und Preußen wurde vom Balkon verkündet.

Das ursprünglich gotische Haus aus dem 13. Jahrhundert erfuhr zwei weitere Umbauten im 16. Und 17. Jahrhundert bevor es 1727 endgültig durch den Wiener Architekten Johann Lucas von Hildebrandt barockisiert worden ist. Seitdem wurde die Fassade des geschichtsträchtigen Hauses indem vor mehr als 500 Jahren Landesoberhäupter wie der Habsburger Kaiser Rudolf genächtigt haben sollen, nicht mehr verändert.

Im Gebäude ist heute das Pan-Tadeusz-Museum untergebracht. Geschichtliche, literarische und kulturelle Begebenheiten werden darin über Multimedia vermittelt.

Barockhäuser Hänsel und Gretel vor der Elisabethenkirche Marktplatz Ecke Nordwesten

Früher eher spöttisch verwendet, wurde der Name der winzigen Häuser mit „Hänsel und Gretel“ offiziell übernommen. Durch ein Bogentor miteinander verbunden, dienten sie der Unterkunft von Altaristen, die die Messe in der rückwärtigen Elisabethenkirche hielten.

Der Backsteinbau der Elisabethenkirche, als größte und älteste Kirche der Stadt, ist der heiligen Elisabeth von Thüringen gewidmet. Ihr Turm ist 91,5 m hoch. An der Stelle eines ehemaligen romanischen Sakralbauwerks wurde die dreischiffige Basilika im 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Im Zuge der Reformation wurde sie zur evangelischen Hauptkirche Breslaus. Seit 75 Jahren wird sie wieder von Katholiken genutzt.  

Haus am Marktplatz Oppeln 

Der barocke Sprenggiebel zeigt mittig ein dominantes Schmuckelement. Die Schrägen des geschlossenen Giebeldreiecks wurden hierfür an der Spitze aufgebrochen. Seinerzeit entstanden Wellengiebel, die auch Portale, Fenster und Erker schmückten.

Der Marktplatz von Oppeln war einst Kreuzungspunkt der Handelswege von Via Regia und der Bernsteinstraße. Barocke Bürgerhäuser umrahmten den Ring. Der Oppelner Fürst-Bischof Johann I unterstützte die Stadt im Bau von steinernen Häusern auf überwölbten Kammern in Keller und Erdgeschoss. Nach ihrer Zerstörung im 2. Weltkrieg wurden die Häuser wiederaufgebaut. Dabei blieb die rechteckige Form des Marktplatzes mit 78 Metern mal 92 Metern erhalten. 

An der Ostseite des Ringes befindet sich heute der polnische Walk of Fame, mit Sternen der polnischen Musikstars.


Marktplatz in Krakau (Kraków)

Nachdem das mittelalterliche Krakau Stadtrechte erhalten hatte, blühte der Handel auf und man legte im 13. Jahrhundert einen der größten europäischen Marktplätze in quadratischer Form an. Als Umschlagplatz dienten die gotischen Tuchhallen (um 1344 bis 1392). Sie fielen 1555 einem Brand zum Opfer und wurden bis 1560 im Stil der Renaissance wiederaufgebaut. Dabei erhielten sie als oberen Abschluss ein weiteres Geschoss mit einer umlaufenden Aufmauerung, die das Dach verdeckt. Die Handschrift der italienischen Künstler Santi Gucci und Giovanni Maria Padovano, die beide für das polnische Königshaus tätig waren, soll in die neue Gestalt des Bauwerkes mit eingeflossen sein. Von 1875 bis 79 erfolgte der endgültige Umbau begleitet durch den in Warschau geborenen Denkmalkonservator und Architekten Thomas Pryliński.

Auf der Ostseite des Marktplatzes schräg gegenüber der Tuchhallen befindet sich die katholische Pfarrkirche zur Heiligen Maria. Sie erhielt vom Vatikan den Titel „Kleine Basilika“.  Der backsteingotische Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde mehrfach umgebaut. Im Inneren befinden sich der von Veit Stoß geschnitzte Marienaltar, sowie viele weitere Kunstwerke. 

Burg Wawel

Wie in einen Trichter wird man an der südlichen Ecke des Platzes in die Grodzka-Straße eingezogen und zum Fuße der Burg Wawel geleitet. 200 Meter über der Stadt oben auf dem Kalkhügel liegt die Burganlage und ehemalige königliche Residenz, wo einst die polnischen Könige gekrönt wurden. 

Architektonische Trends der früheren polnischen Architektur

Italienische Architekten erbauten im 14. Jahrhundert die ersten Renaissancegebäude. Unter dem Einfluss niederländischer Künstler wandelte sich der Renaissance-Stil zum Manierismus und bereitete den Übergang zur barocken Baukunst. Zu dieser Zeit entstand die Neue Tuchhalle

Nachdem im Jahr 1499 die Burg Wawel teilweise niedergebrannt war, wurden deren Reste zu einer Renaissance-Residenz im florentinischen Stil umgebaut. Die aufstrebende Macht der Jesuiten und die Gegenreformation festigten den manieristischen Baustil und waren wegweisend für den Barock in Polen


Ich hoffe, der Blog hat Euch gefallen und Ihr macht Euch bald auf die Reise in die Vergangenheit. Besucht mich bald wieder. Eine neue Reise ist schon in Aussicht. 
Bis bald!
Eure Bettina

Bilderstrecke Budapest

5 Highlights die man unbedingt gesehen haben muss

1.     Gellèrt Bad

Kurz entschlossen fliegen wir nach Budapest, um dort ein krasses Wochenende zu erleben. Am Flughafen kaufen wir uns ein 72-Stunden Ticket der Budapester Verkehrsbetrieb BKK und fahren in die Stadt. Noch schnell ein Abendessen in den gut besuchten Pubs und ab ins Hotel. Der nächste Tag beginnt mit einem Ausflug zum Gellért-Bad. Das U-Bahn System ist mit seinen 4 Linien leicht zu handhaben. Wir steigen am Ferenciek terre aus und staunen über die gut erhaltenen Häuserzeilen im Art-Déco. Weiter geht es über die Freiheitsbrücke zum Gellért Berg. Hoch droben verkündet die imposante und 14 Meter hohe Statue „jenen“ die Freiheit, „die ihr Leben für die Unabhängigkeit gaben“.  Das Gellért Bad ist das schönste der sechs Thermalbäder, die die Stadt zu bieten hat. Das Licht fällt sanft von oben durch Kuppeln mit Buntglas. Mosaike, Grünpflanzen, Brunnen und Statuen erinnern an vergangene Herrlichkeit. Das Wasser in den vielen Schwimmbecken ist angenehm warm und eines befindet sich sogar draußen. 

2.     Die Freiheitsbrücke

Die romantische Lage an der Donau zeigt die Stadt in der Nacht mit ihren beleuchteten Brücken in einem ganz besonderen Licht. Die Freiheitsbrücke ist neben der Kettenbrücke sehr beeindruckend. Erbaut worden ist sie von 1894 bis 1896 und führt Fahrtrassen, eine Tramlinie und sichere Fußwege. Bereits 1945 wurde sie gesprengt und kurz darauf wieder vollständig aufgebaut. Die stählerne Gerberträgerbrücke ist 333, 6 Meter lang. Die Einhängeträger des Brückensystems werden mit reich verzierten Gegengewichten gehalten. Der grüne Schutzanstrich erinnert ein bisschen an Golden Gate, doch sind die Jugendstilverzierungen viel schöner anzusehen.

Zu Mittag essen wir in den nahe gelegenen Markthallen Nagy Vásácsarnok im südlichen Stadtteil Pest. Es gibt hier alles an Lebensmitteln zu kaufen und außerdem landestypische Souvenirs. Im ersten Stock finden wir endlich die leckeren Langos und ruhen uns an einer Bierbank mit karierter Tischdecke aus.

Über den Ferenciek terre mit seinen schicken Häuserzeilen schlendern wir durch die repräsentative Einkaufsstraße Vaci ut, entlang exklusiver Läden von Boss, Massimo Dutti und vielen mehr. Hier befindet sich auch das Thonet Haus, welches zu den schönsten Jugendstilbauten von Budapest zählt. 

3.     Kaffeehaus Central

Pünktlich zum Nachmittagskaffe kehren wir ins Café Central ein. Nicht gerade billig, ein Stück Kuchen kostet hier 4,50 Euro, werden wir mit wehmütiger Barmusik entschädigt. Das Trio fügt sich mit dem Piano, der Geige und der Bassgitarre gut in den kosmopolitischen und trendigen Stil ein. Wir spüren die vergangene Kaffeehausromantik des ehemaligen Szenen- und Künstlertreffs. An der Károlyi utca gelegen wurde es 1887 gegründet und vor 20 Jahren im ursprünglichen Stil restauriert.

Wir lassen den Tag gemütlich ausklingen, bevor wir uns in der Nacht zu dem fantastisch illuminierten Parlamentsgebäude aufmachen. Wir schauen über die Donau, die mit ihren beleuchteten Brücken ebenso schön anzusehen ist und es wird klar: Der Trip hat sich gelohnt!

4.     Burgberg

 

Am nächsten Tag nehmen wir wieder die U-Bahn und legen einen kleinen Zwischenstopp an der Synagoge ein. Es geht vorbei an der Stephanus Kirche bis zum Burgviertel. Hier oben gibt es romantische Gassen, die aus dem Barock grüßen. Es geht vorbei an dem Palast, der 2 Museen beherbergt. Sehenswert ist auch die Matthias Kirche, ein überwiegend neogotischer Bau, in dem nur noch wenig ältere Teile erhalten geblieben sind. Wir erreichen die Fischer Bastei, die sich als weißes Fantasiebauwerk um den Berg zieht. Sie wurde 1905 errichtet und zeigt schöne mittelalterliche Verzierungen. Von hier oben hat man den besten Panoramablick über die Stadt und das Regierungsgebäude. Nach unten geht es mit der historischen Standseilbahn Sikló. In nur 2 Minuten sind wir unten angekommen und wundern uns warum wir den mühsamen Aufweg auf uns genommen hatten. 

5.     Regierungsgebäude

Die Kettenbrücke führt zum Regierungsgebäude, in welchem das ungarische Parlament untergebracht ist. Es liegt mit seinen zwei Doppeltürmen als Gegenstück zum Palast direkt an der Donau. Der 268 Meter lange und stattliche Gebäudekomplex erinnert an den Westminster Palast und 

ist Ungarns größtes Gebäude. Einem Baustil ist das filigrane Bauwerk schwer zuzuordnen.

Einige Fakts zum Parlament: 

8730 Lampen

700 Bedienstete

691 Räume

108 Uhren

1,8 ha Dachfläche

29 Treppen

27 Tore

10 Innenhöfe 

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Nevada, Kalifornien, Arizona, Utah ...

"SUPERCANDY" POP-UP Museum, Köln

Instagramfotos:   #bettinasreiseblog

voraussichtlich bis 28. Februar geöffnet

Das „Supercandy“ Popup-Museum in Köln geht für zwei Monate in die Verlängerung und soll nun erst Ende Februar geschlossen werden. Blitzschnell macht sich das Team von Bettinasreiseblog auf den Weg, um die Instagram Location auszuprobieren.
 Über zwei Geschosse laden kreativ arrangierte Spots ein, sich gekonnt in Szene zu setzen und/oder dergleichen abzulichten. Bereits am Eingang kann man das Make-up upgraden und sich innen nach Lust und Laune umziehen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Also schnell ab nach Köln.

Zur Lightshow: Nordlicht

Ideale Orte hierfür sind Nordnorwegen und Island

mehr erfahrt Ihr im Reiseblog

Thingvellir National Park, Island

Nähe Ramsfjordness, Nordnorwegen

Grotfjord, Nordnorwegen

 


Island im Winter 

Märchen aus Schnee und Eis 

 

Ausflüge um die Halbinsel Snaefellness, die Golden Circle Tour oder zur Gletscherlagune Jökulsárlón;

zu den Wasserfällen, Gullfoss, Skógafoss, Seljafoss, Kirkjufellfoss,

das geht auch im Winter

Eis an der Gletscherlagune Jökulsarlon

Eis an der Gletscherlagune Jökulsarlon

Im Gletschergebiet des Skaftafell Nationalpark

Seljafoss

Skógafoss

Kirkjufellfoss

Geheimtipp: Kreta

Wer sich vom eisigen Winter erholen möchte, ist hier richtig. Hin und wieder ein bisschen Regen und milde Temperaturen um die 10° Celcius.

Bildnachweis für alle Bilder: bilderideen.de